Blue Flower

23. Dezember 2012
 
"Das Gefährliche an Halbwahrheiten ist, dass immer die falsche Hälfte geglaubt wird.“" (Hans Krailsheimer)
 
Haben Sie sich über das Helveg Institut im Web informiert?
 
Über das in Höxter ansässige Helveg Institut gibt es einen Kessel Buntes zu lesen. Das nahm die Verbraucherzentrale in Berlin zum Anlass, das Unternehmen zur Abgabe einer Unterlassungserklärung zu zwingen, damit die Firma leidet und vielleicht an den medialen und finanziellen Folgen verendet.
 
Dass es sich dabei um eine Existenzvernichtungskampagne handelt spielt für die Verbraucherschützer keine Rolle, die nach einem Bericht nicht davor zurück schrecken, Lügen zu verbreiten. So heißt es in einer Stellungnahme der Verbraucherzentrale Berlin:  

"Gegen Werbung und Tätigkeit des Helveg Instituts hat die Verbraucherzentrale nach erfolgloser Abmahnung Klage beim Landgericht Berlin erhoben wegen Irreführung und Wuchers. Auch hier ist das Verfahren noch nicht abgeschlossen.“" 
 
Diesen brutal klingenden Hinweis über Wucher und Irreführung findet man noch heute im veröffentlichten Tätigkeitsbericht 2006 der Verbraucherzentrale Berlin, aufgefunden am 19.12.2012, da war er noch online.
 
Wer das liest, sollte sich aber nicht entgehen lassen gleich noch folgende Meldung nachzulesen: „Einen herben Rückschlag musste die Verbraucherzentrale im Verfahren gegen das Helveg Institut hinnehmen.“  Quelle ist der Tätigkeitsbericht 2007 der Verbraucherzentrale Berlin, Seite 26.

Was aber hat sich in Wahrheit ereignet?  
 
Die Verbraucherzentrale ist nicht wegen Wucher gegen das Helveg Institut vorgegangen sondern wollte das Unternehmen regelrecht ruinieren und dem Helveg Institut insgesamt seine geschäftlichen Aktivitäten untersagen.  
Doch es kam anders, am 30.5.2007 hat das Helveg Institut die Klage gewonnen. Kein anderes als das Landgericht Berlin hat nach eingehender Prüfung die Tätigkeit des Helveg Instituts nicht nur als zulässig, gar auch als für den Verbraucher besonders werthaltig gewürdigt, so ein Zitat aus dem Urteil des Landgerichts Berlin (97 O 182/06)
 
„Schuldnerberatungsstellen erbringen diese Dienstleistungen nicht bez. nicht in dem gleichen Umfang. Erhält der Schuldner hierbei professionelle Hilfestellung, so ist ein wichtiger Grundstein für den Beginn der Schuldenregulierung (…) gelegt.“

Dass es überhaupt ein Unternehmen wie das Helveg Institut aus Höxter geschafft hat sich gegen diese Klage zu wehren ist schon beachtlich, sollte aber als absolute Ausnahme gesehen werden. Vermutlich gewinnen Verbraucherzentralen nach Pressemeldungen fast alle Prozesse und schaffen es solche Vorgänge lange Zeit geheim zu halten oder das Syndikat aus 16 Verbraucherzentralen mit einer Dachorganisation hat die Presse in der Hand und lässt es nicht zu, dass Negatives über die „Verbraucherschützer“ berichtet wird.
 
Letzteres ist noch viel schlimmer, weil wir es dann schon mit einer Verschwörung zu tun haben. Aber wer weiß, nicht umsonst nennt sich der Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. auf seiner Webseite „Dachorganisation Verbraucherzentrale Bundesverband e. V.“.  Was eine Dachorganisation im Bereich von Schutzgelderpressung ist, kann man leicht im Internet finden. Jeder mag sich da seine eigene Meinung bilden.
 
Weil bis zu diesem Zeitpunkt noch genügend Steuergelder in der Kasse waren, die man als Verbraucherschützer nur verprassen braucht, um noch mehr Steuergelder zu bekommen, ging die Verbraucherzentrale in Berufung. Die fünf Richter vom Kammergericht in Berlin, welches in anderen Gerichtsbezirken vergleichbar mit dem Oberlandesgericht (OLG) ist entschieden daraufhin kurz und bündig:

"Die Berufung (der Verbraucherzentrale!, Verf.) hat keine Aussicht auf Erfolg." Der Verbraucherzentrale Berlin wurde angeraten, die Berufung zurückzuziehen, weil die Tätigkeit des Helveg Instituts nicht zu beanstanden ist!

Wie kann man das Vorgehen der Verbraucherzentrale Berlin werten?
 
•    Über das Internet werden hinsichtlich der Klage durch die Verbraucherzentrale Lügen verbreitet, denn das Helveg Institut wurde nicht wegen Wuchers „verklagt“.
 
•    Das Unternehmen hat den Gerichtsprozess gewonnen und konnte so den drakonischen Strafen der Verbraucherzentrale entgehen, die nun auf den Kosten für diesen Prozess insgesamt sitzen bleibt.
 
Nicht zuletzt das brutale Vorgehen der Verbraucherzentrale Berlin hat viel Geld und Steuermittel verbrannt. Es ist wohl eine Herzenssache pausenlos Gelder zu verbrennen um Menschen die erfolgreich einen Betrieb führen per Klage abzuzocken. Diese schwere Niederlage war mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Nagel im Sarg der langjährigen Chefin der Verbraucherzentrale. Denn laut einem Pressebericht der Berliner Morgenpost vom 23.07.2010 heißt es „ Drohende Insolvenz, Berliner Verbraucherzentrale entlässt ihre Chefin 

Es wird nichts anderes erwartet, dass auch der neue Chef nicht aufhören wird, dass lukrative freipressen von Firmengeldern fortzuführen, denn in dem Artikel heißt es „….Er verwies auf ausstehende Forderungen der Verbraucherzentrale aus Gerichtsverfahren, etwa aus Vertragsstrafen von Firmen, die den finanziellen Spielraum erhöhen würden, sobald die Zahlungen eingingen.“

Mein Rat, keine Firma gründen, Angst und Respekt vor Verbraucherschützern haben und sich umorientieren. Das Leben bietet bessere Chancen als das Risiko einzugehen ein Unternehmen zu gründen oder arbeiten zu gehen!