Blue Flower

 25. Dezember 2015

Nicht weit von den friesischen Dammwiesen grasen im nordischen Hamburg mehrere „Gutmenschen“, sie tarnen ihr Ansinnen als Verbraucherschützer und operieren weit über die Landesgrenzen von Hamburg hinweg. Die Rede ist von der Verbraucherzentrale Hamburg.

Sie zockte eigenmächtig im Geschäftsjahr 2014 sage und schreibe über 1.8 Millionen Euro ab. Mehreinnahmen von 47% wurden durch angebliche „Beratungen“ wie zum Beispiel dem Betrieb von völlig überteuerten 0900er Abzock-Nummern generiert, die das Verbrauchersyndikats auf seiner Webseite bewirbt. Stolz meldet man einen Beuteanstieg von 595.000,00 Euro gegenüber dem Geschäftsjahr 2013.

Ergänzend griffen die „Verbraucherschützer“ in 2014 staatliche Zuschüsse (Steuergelder) in einer unfassbaren Dimension von 2.510.000,00 Euro ab. Die Angaben konnte ich heute, am 25.12.15 noch aus dem Jahresbericht 2014 auf Seite 20 ff der Verbraucherzentrale Hamburg entnehmen.

Mit derartigen Geldmitteln kann man sich auf Staatskosten ein schönes Leben machen und Gewerbetreibende nach gutdünken auf die Zahlung von Geld verklagen. Ein grossteil der Mittel dürfte für 67 Klageverfahren (Seite 4) verprasst worden sein – einfach krass wie kleine Firmen kaputt gemacht werden. Verbraucherzentrale bedeutet Horror, Angst und Schrecken für jüngere Firmen, deren Kapitaldecke nicht stabil genug ist, sich gegen eine derartige Bande zu wehren.
Die ratsuchenden Bürger werden von den Bandenmitgliedern der Hamburger Verbraucherzentrale immer wieder mit reißerischen Falschmeldungen hinter das Licht geführt. Ein ganzes Netzwerk von Journalisten dient dem Verbraucher-Syndikat als Helfershelfer, gern auch gleichgeschaltete Medien oder besser bekannt unter dem Begriff Lügenpresse.
So hat das Landgericht Berlin schon am 14. August 2009 der Verbraucherzentrale Hamburg per einstweiliger Verfügung untersagt, falsche und irreführende Aussagen zur Qualität von Lebens- und Rentenversicherungsprodukten zu verbreiten, Opfer war laut Pressemeldung die Debeka Versicherung.
 
Und weiter hat am 9. September 2013 Elite Partner vor dem Hamburger Landgericht eine einstweilige Verfügung erwirkt, weil die Verbraucherzentrale behauptete, die Elite Medianet GmbH würde „unberechtigte“ Forderungen stellen.
 
Und so knallte es am 23.Juni 2015 zum dritten Mal als das Landgericht Berlin 27 O 355/15 der Verbraucherzentrale Hamburg bei Androhung von Strafe untersagte, weiterhin Lügen über die Firma Lorraine Media GmbH in Berlin zu verbreiten.

(Schon im Jahr 2011 versuchte sich die Verbraucherzentrale Brandenburg an der Firma zu vergreifen und konnte nur mit gerichtlicher Hilfe und nach geleisteten Strafzahlungen in vierstelliger Höhe allmählich wieder in die Schranken geführt werden Landgericht Berlin 27 O 517/11).
 
Über die Qualität der Verbraucherschützer wird nur allzu selten berichtet. Wie gefährlich es ist, den unseriösen Äußerungen oder Beratungsgesprächen der Verbraucherzentrale Glauben zu schenken kann man in diesem, der üblichen Medienmeinung abweichenden Artikel nachlesen: - Hamburger klagt Verbraucherzentrale an - Dort wird über ein Opfer der Hamburger „"Gutmenschen"“ berichtet.

Aus einer anderen Informationsquelle ist mir bekannt geworden, dass die scheinheiligen Verbraucherschutzwölfe aus Hamburg „neues Ackerland“ suchen und aktuell gegen eine kleine Modelagentur aus Berlin vorgehen, indem Sie den Gerichten vorgaukeln, sie würden gewerblich tätige Fotomodelle als Verbraucher vertreten. Eine total abgefahrene Nummer.

Statt sich kostenpflichtig und ohne Widerrufsrecht auf der Reeperbahn um tolle Frauen zu bemühen, locken die "Verraucherschützer“ aus Hamburg" ganz kostenlos vorwiegend weibliche Mannequins der Berliner Modelagentur Modelsweek in ihre Geschäftsstelle. Anreisser ist der folgende Beitrag der noch heute am 25.12.2015 auf der Webseite der Verbraucherzentrale abrufbar war:

Zitat der Verbraucherzentrale Hamburg vom 25.12.2015

Mit diesem Bericht lockt die Verbraucherzentrale Kunden der Agentur Models-Week in aussichtlose Prozesse, weil sie u.a. wortwörtlich behauptet „Ein Wertersatzanspruch besteht unserer Ansicht nach nicht.“

Dass Gerichte die Ratsuchenden pausenlos zur Zahlung von Wertersatz, Gerichtsprozesskosten sowie Anwaltsgebühren verurteilten, ignoriert man in der Verbraucherzentrale.

Nach einem Medienbericht wurden der Verbraucherzentrale entsprechende Urteile schon im Mai 2015 zur Verfügung gestellt, die im übrigen auch hier zu finden sind. 

Dennoch brüstet man sich damit, die Agentur zu verklagen, finanziell K.O. zu treten. Hört sich toll an, wenn auch das nicht eine Lüge ist, denn nach den uns vorliegenden Informationen hat die Verbraucherzentrale den Gerichtsprozess vor dem Landgericht Berlin 52 O 96/15 bereits im Oktober 2015 verloren; nichts davon ist bis heute (25.12.15) auf der Verbraucherschutzseite zu finden, weil man ja nur die Models der Agentur ins offene Messer laufen lassen will, um anschliessend zu warnen wie böse die Agentur mit dem Namen Lorraine Media GmbH doch ist. Eine besonders ekelhafte Inzinierung auf dem Rücken der Kunden!

Delikat an dem Urteil ist, dass die Verbraucherschützer versuchen ihre Befugnisse über Verbraucherrechtsverstösse eigenmächtig auf Vertragsverhältnisse zwischen Unternehmen und Unternehmern auszuweiten.
In einschlägigen Kreisen beginnt neben einer Diskussion über die Verschwendung von Steuergeldern eine über Veruntreuung, denn die zweckgebundenen Mittel für ganz andere „Späße“ zu verwenden, könnte üble Folgen haben – so wie schon für die ex-Geschäftsführerin der Verbraucherzentrale Berlin.

Noch viel brisanter ist, dass die Verbraucherzentrale Hamburg über Millionen schwere Kassen (siehe Jahresbericht 2014) verfügt und damit nicht nur Ratsuchende, sondern auch Landgerichte hinter das Licht führen will.
Denn wie jeder nachlesen kann, haben die Hamburger Verbraucherschützer bemerkt, dass die gesamte Wucht dieses Angriffs auf ein deutsches Unternehmen wohl voll nach hinten losgehen wird.

Deshalb beantragten die dreisten Verbraucherschützer die Gerichtskosten für den „bedürftigen“ Verbraucherverband auf ein Minimum zu reduzieren, weil man angeblich kein Geld mehr hat. Einen derartig heuchlerischer Antrag konnte angesichts der prall gefüllten Kassen nur zurückgewiesen werden (Streitwertvorteil_Landgericht_Berlin_52_O_96_15)
Die Firma Lorraine Media GmbH wollte sich zu den skandalösen Taten der Verbraucherschützer nicht äußern. In einem offiziellen Statement der Modelsweek heißt es: 
 
"Modelsweek würdigt das oft geschätzte Interesse von Verbraucherzentralen, tritt aber vor Gericht genauso für die Belange seiner Kunden ein, wenn die Verbraucherzentralen Ansichten vertreten, die nicht im Sinne der Kunden von Models-Week sind."
 
Bilanz: Unternehmen und deren Anwälte die eine Abmahnung von der Verbraucherzentrale bekommen, können hier einen Vorgeschmack erhalten was für eine unvorstellbare Kette von prozessualen Vorgängen zu erwarten sind. Ich kann nur jeden davor warnen ein Unternehmen zu gründen. Das Risiko in Deutschland Opfer einer schweren Attacke der Verbraucherzentralen zu werden ist extrem hoch. Es ist mir ein absolutes Rätsel wie Firmen es schaffen, derartig verheerende Angriffe zu überleben.

In diesem Fall haben aber auch Kunden der Firma Modelsweek nichts Gutes zu erwarten, denn die Verbraucherzentrale und die Medien informieren wissentlich falsch bzw. verschweigen Tatsachen. Deshalb geraten Kunden in langwierige, vor allem kostspielige und aussichtslose Gerichtsverfahren die am Ende gut 1.000 Euro kosten können. Geld was man sich sparen kann, wenn man die irreführende Berichterstattung von „Verbraucherschützern“ und gleichgeschalteter Presse ignoriert.